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Ist die Förderung von Nachwuchsforschenden mit Kind noch notwendig?

Verfasst von
Dr. René Krempkow

Aus der Wissenschaft sind teilweise Stimmen zu hören, die die Förderung der Vereinbarkeit von Wissenschaft und Familie bei Nachwuchsforschenden als unnötiges „Pampern“ ansehen. Denn die Förderung von Nachwuchsforschenden mit Kind habe nichts mit der Förderung der Leistungsbesten zu tun und gehöre...

Väter, die Elternzeit nehmen und Personalabteilungen

Verfasst von
Anonym

Einer meiner Mitarbeiter ist während der Promotionsphase Vater zweier Kinder geworden und hat Elternzeit genommen.

Ich musste mehrfach mit unserer Personalabteilung verhandeln, dass er die Elternzeit bei der Vertragslaufzeit berücksichtigt bekommt und der Vertrag entsprechend verlängert wird,...

Kommentare von Kollegen

Verfasst von
Anonym

Kommentar eines älteren Kollegen, nachdem ich nach ein paar Jahren im Ausland nach Deutschland zurückgekehrt, ein Marie-Curie-Excellence-Team-Grant eingeworben hatte und mir erlaubt hatte, in der Laufzeit Kinder zu bekommen:

"Können Sie nicht Ihre Kinder für ein paar Jahre bei den Großeltern...

Ein-Elternteil-Familie und Karriere begrüßen Burn-Out

Verfasst von
Anonym

Eine universitäre Karriere lässt sich aus meiner persönlichen Erfahrung als Ein-Elternteil-Familie (ein schulpflichtiges Kind mit Förderbedarf) kaum verwirklichen. Folgende standardmäßigen Erwartungen können schlicht nicht oder nur unter größtem organisatorischen Aufwand bewältigt werden (unter...

Wünsche für die deutsche Wissenschaftslandschaft

Verfasst von
Anonym

Ich bin 45 Jahre alt und habe zwei Kinder, die während bzw. kurz nach meiner Promotion zur Welt gekommen sind. Nach jeder Geburt habe ich ein halbes Jahr ausgesetzt. Danach habe ich mich dann entschieden, die Kinder soweit möglich selbst zu betreuen - nicht, weil ich den Betreuungseinrichtungen...

Befristete Verträge und Kind

Verfasst von
Anonym

Ich war Anfang 30, als ich mich zur Familienplanung entschieden hatte. Es war für mich eine schwierige Entscheidung, da ich bis dahin ausschließlich befristete Verträge (Teilzeit) mit einer durchschnittlichen Laufzeit von einem halben Jahr hatte und noch immer habe. Dazu kommt noch ein exotischer...

Das war halt irgendwie auch ein schlechter Zeitpunkt für ein zweites Kind.

Verfasst von
Anonym

Promoviert habe ich in Basel/CH, aber die Situation an den Instituten ist mit Deutschland sehr vergleichbar. Im 2. Jahr meiner Promotion (Genetik) wurde ich schwanger. In CH gibt es keinen Mutterschutz vor der Geburt. Ich empfand das auch nicht als schlimm und arbeitete bis zum Tag der Geburt. Das...

Vereinbarkeit von Familie - Ein Wandel im Wissenschaftssystem wäre gut

Verfasst von
Anonym

Folgende Vorschläge wären gut für Menschen in der Wissenschaft, die sich um ihre Kinder kümmern:

1. Eine Abschaffung des Wissenschaftszeitgesetzes

Es ist für viele Menschen, die sich um Kinder kümmern, nicht möglich, sich in 6 Jahren (bzw. mit der Verlängerung durch Kinder in 9 Jahren) so schnell...

Beruf und Familie - es ist eine bewältigbare Herausforderung

Verfasst von
Anonym

Ich bin eine berufstätige Mutter von 2 inzwischen erwachsenen Kindern.

Für insgesamt 3,5 Jahre habe ich mich nach den Geburten vorrangig um meine Kinder gekümmert und diesen (am Stück genommenen) Zeitblock sehr genossen. Während dieser Zeit hielt ich stets fachlichen und kollegialen Kontakt. So...

2 Kinder und Habilitationsprojekt

Verfasst von
Anonym

Ich habe zwei Söhne im Alter von 4 und 6 Jahren. Der erste ist während meiner Dissertation geboren, der zweite kam drei Wochen nach der Disputation zur Welt. Derzeit arbeite ich (Historikerin) an meiner Habilitation, die Elternzeiten fielen relativ kurz (6 bzw. 10 Monate) aus.

Hier sind meine...