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Allgemein

Schreiben Sie über Ihre eigenen Erfahrungen auch gern im Allgemeinen, wenn Sie sich nicht speziell zu einem Themenfeld äußern möchten.

Arbeitsplatz

Die meisten Universitäten bemühen sich heute darum, ein familienfreundliches Umfeld zu schaffen: Sie bieten flexible Arbeitszeitmodelle, unterhalten eigene Kindertagesstätten und Kindergärten, helfen bei der Vermittlung von Betreuungsplätzen in kommunalen Einrichtungen und verfügen über Stillräume, Wickeltische und Spielecken. Für Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer in der Bewerbungsphase finden sich an vielen Universitäten darüber hinaus Dual Career Offices, die bei der Suche nach einer adäquaten Stelle für die Partner ihres wissenschaftlichen Personals behilflich sind. Trotzdem treffen Wissenschaftler mit Familie auch heute noch auf Schwierigkeiten: Gremiensitzungen am Abend, Veranstaltungen am Wochenende, Auslandsaufenthalte. Wie familienfreundlich sind die Universitäten als Arbeitgeber wirklich? Was sind die Voraussetzungen dafür, dass sich Wissenschaft und Familien vereinbaren lassen? Liegen die Probleme eher im strukturellen Bereich, in den Besonderheiten der Wissenschaft oder im kollegialen Umfeld? Schreiben Sie über Ihre eigenen Erfahrungen.

Berufungsverfahren

Die meisten Universitäten schmücken sich heute mit dem Sigel der Familienfreundlichkeit. Doch was bedeutet dies konkret im Rahmen von Berufungsverfahren? Werden Bewerber mit Familien besonders gefördert oder gar bevorzugt? Oder ist das Gegenteil der Fall? Wie wirkt sich die Existenz einer Familie oder eines arbeitenden Partners auf die Chancen in Berufungsverfahren aus? Beeinträchtigt sie die „Gewinnungswahrscheinlichkeit“? Hat sich die Institution der Gleichstellungsbeauftragten bewährt? Schreiben Sie über Ihre eigenen Erfahrungen.

Blick aus dem Ausland

„Im Ausland ist alles besser“: Ein Satz, den man gerne hört und oft liest. Aber ist im Ausland wirklich alles besser? Lassen sich im Ausland Wissenschaft und Familie wirklich besser unter einen Hut bringen – oder ergeben sich am Ende genau die gleichen Problem wie in Deutschland? Wie werden die Probleme im Ausland gelöst? Welche Lösungen ließen sich für Deutschland fruchtbar machen? Und schließlich – was funktioniert in Deutschland vielleicht besser als im Ausland? Schreiben Sie über Ihre eigenen Erfahrungen.

Familie, Partnerschaft, Alltag

Die Arbeit in der Wissenschaft stellt Familien und Partnerschaft vor große Herausforderungen: der stetig wachsende Konkurrenzdruck, die im Verhältnis zur Anzahl der Bewerber geringe Anzahl von (unbefristeten) Stellen, die stetig wachsenden Anforderungen – all dies zusammen führt nicht selten dazu, dass die Work-Life-Balance auf der Strecke bleibt. Wie lässt sich der Alltag zwischen Familie und Wissenschaft organisieren? Wo liegen die Probleme? Welche Lösungen haben sich bewährt, welche bieten sich an? Können und müssen Universitäten und staatliche Einrichtungen stärker in die Pflicht genommen werden? Oder liegt der Schlüssel zum Erfolg allein im privaten Bereich? Schreiben Sie über Ihre eigenen Erfahrungen.

Habilitation

Die Habilitation gilt als bottle neck: In dieser Phase, in der WissenschaftlerInnen unterschiedlichsten Anforderungen gerecht werden müssen, verliert die Wissenschaft besonders viele Hochqualifizierte. Als wichtigster Grund für den drop out gilt die mangelnde Vereinbarkeit von Habilitation und Familie, in Verbindung mit den schlechten Rahmenbedingungen, den schlechten Berufsaussichten sowie der geforderten geographischen Flexiblität im Anschluss an eine erfolgreiche Habilitation. In manchen Fällen mag sie jedoch auch mehr Selbstbestimmung ermöglichen als die vorangegangenen oder die nachfolgenden Karrierephasen. Unter welchen Voraussetzungen? Wie lassen sich die habilitationsspezifischen Probleme lösen? Schreiben Sie über Ihre eigenen Erfahrungen.

Juniorprofessur

Ursprünglich als Äquivalent zur Habilitation gedacht, wird von Juniorprofessoren heute in vielen Fächern alles auf einmal verlangt: eigenverantwortliche Lehre, eigenverantwortliche Betreuung von Doktoranden, Einwerbung von Drittmitteln, anspruchsvolle Publikationen und – eine anspruchsvolle Habilitation. Auf der anderen Seite bietet die Juniorprofessur, im Vergleich zur Mittelbaustelle, größere Autonomie, früher erlangte akademische Selbstständigkeit und bessere Anerkennung im Wissenschaftssystem. Was bedeutet dies für die Vereinbarkeit von Juniorprofessur und Familie? Ist sie der Habilitation überlegen? Unter welchen Voraussetzungen? Wie lassen sich die Probleme lösen? Schreiben Sie über Ihre eigenen Erfahrungen.

Karriereweg

Der Weg zur Professur ist nicht nur steinig, sondern auch vielfältig: befristete oder unbefristete Stellen, Stellen an Universitäten oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Stellen im In- oder Ausland, Stipendien, Nachwuchsgruppen – welcher Weg lässt sich am besten mit Familie und Partnerschaft vereinbaren? Was sind die Voraussetzungen dafür, dass sich wissenschaftliche Karriere auf der einen Seite und Familie und Partnerschaft auf der anderen Seite unter einen Hut bringen lassen? Schreiben Sie über Ihre eigenen Erfahrungen.

Mobilität

Wissenschaftliches Arbeiten erfordert heute Mobilität: Auslandsaufenthalte, Konferenzreisen oder schlicht das regelmäßige Pendeln zum Arbeitsplatz, das zum Alltag vieler Wissenschaftler geworden ist. Was bedeutet dies für Familie und Partnerschaft? Wie lassen sich Familie und wissenschaftliche Mobilität unter einen Hut bekommen? Schreiben Sie über Ihre eigenen Erfahrungen.

Politik und Gesellschaft

Die Akzeptanz von Familienfreundlichkeit in der Arbeitswelt und das Verständnis für die Vereinbarkeit ist immer auch ein Thema von Politik und Gesellschaft. Die Politik gibt durch Gesetze und Initiativen die Rahmenbedingungen vor, in denen sich Wissenschaft und Familie vereinbaren lassen oder schwierig bis gar nicht vereinbaren lassen. Die Gesellschaft trägt durch ihre Wertevorstellungen maßgeblich dazu bei, wie Familienleben, Karrierewege und Erziehungsaufgaben von Eltern wahrgenommen werden. Was sollte die Politik in naher Zukunft umsetzen? Von welchen politischen Initiativen haben Sie profitiert? Was wünschen Sie sich von der Gesellschaft? Wie können wir gemeinsam gestaltend wirken? Schreiben Sie über Ihre eigenen Erfahrungen.

Promotion

Promovieren – und gleichzeitig Familie? Viele scheuen diesen Weg, weil die Phase der Promotion als besonders unsicher gilt. Andererseits bietet eine Promotion in der Regel auch viel Freiheit bei der Zeiteinteilung – Freiheit, die später fehlt. Was spricht dafür, während der Promotionszeit, eine Familie zu gründen? Was spricht dagegen? Was sind die Bedingungen dafür, dass sich beides unter einen Hut bringen lässt? Wie können Institutionen, Kollegen, Freunde Hilfe leisten? Schreiben Sie über Ihre eigenen Erfahrungen.

Studium

Studieren – und gleichzeitig Familie? Ist man noch jung und beginnt mit dem ersten Studium, spielt das Thema "Kinderbekommen" meistens keine Rolle. Andererseits bietet ein Studium in der Regel viel Freiheit bei der Zeiteinteilung, bei der Seminarauswahl und bei der Anwesenheit. Was spricht dafür, während des Studiums eine Familie zu gründen? Was spricht dagegen? Wie unterstützen Hochschulen und andere Institutionen, wie z.B. die Studentenwerke oder Stipendiengeber, das Studieren mit Kind(ern)? Schreiben Sie über Ihre eigenen Erfahrungen.