Einige Empfehlungen

Verfasst von
Anonym

Ich empfehle allen Wissenschaftler-Eltern, die sich in einer schwierigen Situation befinden, Coaching in Anspruch zu nehmen. In einigen Wissenschaftsinstitutionen ist es unter bestimmten Bedingungen möglich, Coaching als Fortbildung abzurechnen. Coaches haben verschiedene Schwerpunkte; es gilt also, den richtigen Coach oder die richtige Coachin für sich selbst zu finden. Fortbildungs- oder Personalabteilungen an manchen Unis führen bereits Listen mit Coaches, die mit Wissenschaftler/innen arbeiten.

In verschiedenen Bundesländern gibt es Frauenförderprogramme, die auf Wissenschaftlerinnen in der Postdoc-Phase abzielen. Mir hat eins dieser Programme sehr den Rücken gestärkt und ich kann es nur weiterempfehlen. Im Rahmen dieses Programmes war auch ein Mentoring enthalten. Das Mentoring habe ich als extrem hilfreich erfahren.

Von meiner Mentorin, die selbst keine Kinder hat, habe ich viel gelernt. Zum einen hat sie mir unverzichtbare Tipps für die Karriereplanung gegeben. Auch habe ich von ihr den Satz mitgenommen: „Frauen mit und ohne Kinder dürfen sich nicht auseinanderdividieren lassen". Wie sie vollkommen zu Recht bemerkte, gibt es auch noch andere familiäre Aspekte, die auf die Vereinbarkeit Einfluss haben: z.B. eigene Eltern, die pflegebedürftig werden.    

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