Notfallbetreuung - ein sehr hilfreiches Instrument

Verfasst von
Anonym

An der FU Berlin gibt es (wie auch an einigen Berliner Kliniken) einen Notfall-Betreuungsservice, den Wissenschaftler/innen aller Karrierestufen in Anspruch nehmen können: Ist ein Kind krank, so dass es nicht in die Betreuung gehen kann, oder fällt eine Regelbetreuung aus, oder wenn man unvorhergesehen dringende Diensttermine außerhalb der Betreuungszeiten wahrnehmen muss, stellt man einen Antrag, und am Folgetag kommt eine Babysitterin ins Haus. (Das Kind sollte kein Fieber haben und nicht ansteckend sein.) Die FU gibt den Auftrag an eine Babysitter-Agentur und übernimmt die Kosten.

Damit man die potenziellen Betreuerinnen schon vorab kennenlernt, sind Kennenlerntermine vorgesehen. Die Betreuerinnen werden von einer bewundernswerten Dame ausgesucht, die die Agentur leitet. Von ca. 5 Betreuerinnen, die wir kennengelernt haben, waren wir bei 3 total begeistert, bei zweien sehr zufrieden und bei einer zufrieden. Ich habe den Service innerhalb eines Jahres für meine beiden Kinder ca. 10-mal genutzt und war damit sehr zufrieden. Es hat mir geholfen, mit den Unwägbarkeiten besser umgehen zu können. Und ich wusste, dass meine Kinder prima aufgehoben sind.    

Kommentare (2)

Kommentar von Anonym
am am 26.06.2015

Diesen Beitrag kann ich voll bestätigen und möchte Hochschul-Lehrende ermuntern, studierende Eltern auf diese Möglichkeit aufmerksam zu machen, bzw. Notfallbetreuung an Universitäten einzurichten, die sie noch nicht haben.

Kommentar von Anonym
am am 08.07.2015

... damit kein falscher Eindruck entsteht: dieses Angebot ist an der FU Berlin nicht der Regelfall. Es gilt, "sofern Eltern diesen Service nutzen möchten und ein dringendes dienstliches Interesse dies erforderlich macht. Dienstliche Dringlichkeit ist insbesondere im Rahmen der Exzellenz- und Verbundforschung gegeben."

Kommentar verfassen

Mit einem Kommentar können Sie sich an der Diskussion darüber, wie familiengerecht Deutschlands Wissenschaftssystem ist, auf dieser Dialogplattform beteiligen. Alle Kommentare werden von der Online-Redaktion im Vorfeld gegengelesen und anschließend freigeschaltet. Bitte beachten Sie auch die Regeln dieser Dialogplattform.

Persönliche Informationen