Berufungsverfahren

Die meisten Universitäten schmücken sich heute mit dem Sigel der Familienfreundlichkeit. Doch was bedeutet dies konkret im Rahmen von Berufungsverfahren? Werden Bewerber mit Familien besonders gefördert oder gar bevorzugt? Oder ist das Gegenteil der Fall? Wie wirkt sich die Existenz einer Familie oder eines arbeitenden Partners auf die Chancen in Berufungsverfahren aus? Beeinträchtigt sie die „Gewinnungswahrscheinlichkeit“? Hat sich die Institution der Gleichstellungsbeauftragten bewährt? Schreiben Sie über Ihre eigenen Erfahrungen.

Ist die Förderung von Nachwuchsforschenden mit Kind noch notwendig?

Verfasst von
Dr. René Krempkow

Aus der Wissenschaft sind teilweise Stimmen zu hören, die die Förderung der Vereinbarkeit von Wissenschaft und Familie bei Nachwuchsforschenden als unnötiges „Pampern“ ansehen. Denn die Förderung von Nachwuchsforschenden mit Kind habe nichts mit der Förderung der Leistungsbesten zu tun und gehöre...

Wünsche für die deutsche Wissenschaftslandschaft

Verfasst von
Anonym

Ich bin 45 Jahre alt und habe zwei Kinder, die während bzw. kurz nach meiner Promotion zur Welt gekommen sind. Nach jeder Geburt habe ich ein halbes Jahr ausgesetzt. Danach habe ich mich dann entschieden, die Kinder soweit möglich selbst zu betreuen - nicht, weil ich den Betreuungseinrichtungen...

Mehr Dauerstellen = weniger Risiko = Familienfreundlichkeit

Verfasst von
Anonym

In Deutschland gibt es eine riesige Diskrepanz zwischen der Studierendenzahl und der Zahl der Dauerstellen an Universitäten. Gleichzeitig haben wir immer mehr Qualifizierungsprogramme für den wissenschaftlichen Nachwuchs, welche sicherlich auch Wirkung haben und viele tolle Wissenschaftler...

Ein Erfahrungsbericht aus der Habil-Äquivalent-Phase

Verfasst von
Anonym

Schon seit dem Studium haben mein Mann und ich uns vorgenommen, gleichberechtigt für die Kinder da zu sein. Für mich war immer klar, dass meine Familie unter meiner Karriere nicht leiden sollte. Ich habe schon bei der Geburt meines ersten Kindes (in der Postdoc-Phase) gewusst, dass ich eher den Job...

Maximale Exzellenz als generelles Gutachterkriterium

Verfasst von
Anonym

In einem der Kommentare hieß es, dass maximale Exzellenz und Familie in manchen Aspekten unvereinbar sein mögen. Aber: Muss jede/r, der eine Professur anstrebt, wirklich maximal exzellent sein? In Deutschland scheint das die Regel zu sein, nach der man begutachtet wird. Neuerdings zählen noch...