Familie, Partnerschaft, Alltag

Die Arbeit in der Wissenschaft stellt Familien und Partnerschaft vor große Herausforderungen: der stetig wachsende Konkurrenzdruck, die im Verhältnis zur Anzahl der Bewerber geringe Anzahl von (unbefristeten) Stellen, die stetig wachsenden Anforderungen – all dies zusammen führt nicht selten dazu, dass die Work-Life-Balance auf der Strecke bleibt. Wie lässt sich der Alltag zwischen Familie und Wissenschaft organisieren? Wo liegen die Probleme? Welche Lösungen haben sich bewährt, welche bieten sich an? Können und müssen Universitäten und staatliche Einrichtungen stärker in die Pflicht genommen werden? Oder liegt der Schlüssel zum Erfolg allein im privaten Bereich? Schreiben Sie über Ihre eigenen Erfahrungen.

Immer größerer Druck und befristete Verträge führen zu weniger Kindern

Verfasst von
Anonym

Ich bin seit 7 Jahren im Wissenschaftsbereich tätig und mir sind in der Zeit unzählige Frauen, aber auch Männer begegnet, die bei der Frage nach einer Familie antworten, dass sie sich das nicht leisten können. Die befristeten Verträge, zum Teil von wenigen Monaten, bieten kein Gefühl der Sicherheit,...

Studieren mit Kindern

Verfasst von
Mandy Zaleska

Ich bin jetzt 35 und habe, zugegebenermaßen, erst sehr spät angefangen zu
studieren (Biologie). Genau 5 Monate nachdem mein Sohn geboren wurde, fing
ich mit der sogenannten Zweitausbildung an. Da war ich 30. Nun bin ich
soweit, dass ich meine Masterarbeit schreibe. Meine Tochter habe ich
„zwischendurch"...

Erst Ausland; dann Studieren mit Kindern!

Verfasst von
Anonym

Nach erfolgreichem Bestehen des Abiturs in einer Kleinstadt in NRW bin ich aufgebrochen in die "große weite Welt" (entgegen der Vorstellung meiner Eltern, die mich gerne sofort an einer Hochschule gesehen hätten).  In den folgenden 3 Jahren arbeitete ich in New York, Miami, Glasgow  und Berlin -...

Teilzeit auch bei Vätern akzeptieren

Verfasst von
Anonym

Mein Mann hat als promovierter Physiker mit 41 Jahren einen auf zwei Jahre befristeten Arbeitsvertrag bei der Helmholtz-Gemeinschaft (zugegeben, er hat vorher zwei Festanstellungen in der Industrie bzw. im Ausland auf eigenen Wunsch aufgegeben). Wir haben zwei Kinder (2 und 5). Ich bin...

Ist die Förderung von Nachwuchsforschenden mit Kind noch notwendig?

Verfasst von
Dr. René Krempkow

Aus der Wissenschaft sind teilweise Stimmen zu hören, die die Förderung der Vereinbarkeit von Wissenschaft und Familie bei Nachwuchsforschenden als unnötiges „Pampern“ ansehen. Denn die Förderung von Nachwuchsforschenden mit Kind habe nichts mit der Förderung der Leistungsbesten zu tun und gehöre...

Befristete Verträge und Kind

Verfasst von
Anonym

Ich war Anfang 30, als ich mich zur Familienplanung entschieden hatte. Es war für mich eine schwierige Entscheidung, da ich bis dahin ausschließlich befristete Verträge (Teilzeit) mit einer durchschnittlichen Laufzeit von einem halben Jahr hatte und noch immer habe. Dazu kommt noch ein exotischer...

Vereinbarkeit von Familie - Ein Wandel im Wissenschaftssystem wäre gut

Verfasst von
Anonym

Folgende Vorschläge wären gut für Menschen in der Wissenschaft, die sich um ihre Kinder kümmern:

1. Eine Abschaffung des Wissenschaftszeitgesetzes

Es ist für viele Menschen, die sich um Kinder kümmern, nicht möglich, sich in 6 Jahren (bzw. mit der Verlängerung durch Kinder in 9 Jahren) so schnell...

Eine konstante Gratwanderung

Verfasst von
Anonym

Obwohl ich bei Kolleg/innen auf sehr viel Verständnis stoße, frage ich mich immer wieder, wie und ob es für mich in der Wissenschaft weitergehen kann. Ich habe ein kleines Kind und bin Juniorprofessorin. Wir haben uns dafür entschieden, dass wir unser Kind so klein noch nicht in Ganztagsbetreuung...

Häufiger Tipp: Erst Professorin, dann Kinder!?

Verfasst von
Anonym

Ich bin Anfang 30, Nachwuchsgruppenleiterin und habe keine Kinder. Warum? Eine Familiengründung war bisher kein aktives Thema meines Lebens, nicht, dass ich es mir nicht vorstelle und generell wünsche, aber bedingt durch den unbeständigen Lebenswandel (seit Beginn meines Studiums bin ich nun an der...

Selbstmitleidgefahr: Kinder + Karriere ist anspruchsvoll, das hat nie jemand bezweifelt...

Verfasst von
Anonym

... aber ist das wirklich besonders herausstechend für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler?

Ich wünsche mir hier mal ein paar Einträge von unsere lieben gleichaltrigen Kolleginnen und Kollegen aus der sogenannten "freien Wirtschaft". Vielleicht würde das den einen oder...