Habilitation

Die Habilitation gilt als bottle neck: In dieser Phase, in der WissenschaftlerInnen unterschiedlichsten Anforderungen gerecht werden müssen, verliert die Wissenschaft besonders viele Hochqualifizierte. Als wichtigster Grund für den drop out gilt die mangelnde Vereinbarkeit von Habilitation und Familie, in Verbindung mit den schlechten Rahmenbedingungen, den schlechten Berufsaussichten sowie der geforderten geographischen Flexiblität im Anschluss an eine erfolgreiche Habilitation. In manchen Fällen mag sie jedoch auch mehr Selbstbestimmung ermöglichen als die vorangegangenen oder die nachfolgenden Karrierephasen. Unter welchen Voraussetzungen? Wie lassen sich die habilitationsspezifischen Probleme lösen? Schreiben Sie über Ihre eigenen Erfahrungen.

Ganz oder gar nicht - In der Wissenschaft wird eine schnelle Karriere erwartet

Verfasst von
Anonym

Ich bin derzeit Postdoktorandin mit einem Kleinkind, arbeite zu 75% in der Wissenschaft und mein Partner zu 100% in der Industrie. Wir haben eine Uni-KiTa mit tollen Öffnungszeiten und ich habe einen Chef, der Verständnis bei Krankheit des Kindes hat. Ich liebe die Arbeit in Wissenschaft und Lehre...

Ist die Förderung von Nachwuchsforschenden mit Kind noch notwendig?

Verfasst von
Dr. René Krempkow

Aus der Wissenschaft sind teilweise Stimmen zu hören, die die Förderung der Vereinbarkeit von Wissenschaft und Familie bei Nachwuchsforschenden als unnötiges „Pampern“ ansehen. Denn die Förderung von Nachwuchsforschenden mit Kind habe nichts mit der Förderung der Leistungsbesten zu tun und gehöre...

2 Kinder und Habilitationsprojekt

Verfasst von
Anonym

Ich habe zwei Söhne im Alter von 4 und 6 Jahren. Der erste ist während meiner Dissertation geboren, der zweite kam drei Wochen nach der Disputation zur Welt. Derzeit arbeite ich (Historikerin) an meiner Habilitation, die Elternzeiten fielen relativ kurz (6 bzw. 10 Monate) aus.

Hier sind meine...

2 Kinder und Forscher mit Leidenschaft

Verfasst von
Anonym

Wir sind ein Akademikerpaar mit zwei Kindern, das konstant einen Balanceakt ausführt, dies jedoch, abgesehen von den wohl allgemein üblichen Nachtschichten, recht gut meistert. Unsere Uni (Konstanz) leistet alles erdenkliche, um die Kinder-Betreuung so flexibel wie möglich zu gestalten, und wir...

Ein Erfahrungsbericht aus der Habil-Äquivalent-Phase

Verfasst von
Anonym

Schon seit dem Studium haben mein Mann und ich uns vorgenommen, gleichberechtigt für die Kinder da zu sein. Für mich war immer klar, dass meine Familie unter meiner Karriere nicht leiden sollte. Ich habe schon bei der Geburt meines ersten Kindes (in der Postdoc-Phase) gewusst, dass ich eher den Job...

Wissenschaft UND Familie – so kann´s gehen

Verfasst von
Anonym

In diesem Blog wird wie in vielen anderen Blogs, die sich mit der Vereinbarkeit von Wissenschaft und Familie (oder allgemeiner: Karriere und Familie) beschäftigen, viel geklagt. Trotzdem zeigen viele, viele Beispiele mittlerweile, dass sich Wissenschaft und Familie sehr wohl vereinbaren lassen. Hier...

Partnerschaftlichkeit in der Familie und in der Gesellschaft

Verfasst von
Prof. Dr. Gesine Schwan

Einen anspruchsvollen Job mit der Sorge um Kinder zu vereinbaren, muss möglich sein! Das sage ich meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und spreche dabei auch aus eigener Erfahrung. Ich habe selbst eine berufliche Karriere mit der Sorge für Kinder vereinbart. Ich weiß, wie anstrengend diese...