Juniorprofessur

Ursprünglich als Äquivalent zur Habilitation gedacht, wird von Juniorprofessoren heute in vielen Fächern alles auf einmal verlangt: eigenverantwortliche Lehre, eigenverantwortliche Betreuung von Doktoranden, Einwerbung von Drittmitteln, anspruchsvolle Publikationen und – eine anspruchsvolle Habilitation. Auf der anderen Seite bietet die Juniorprofessur, im Vergleich zur Mittelbaustelle, größere Autonomie, früher erlangte akademische Selbstständigkeit und bessere Anerkennung im Wissenschaftssystem. Was bedeutet dies für die Vereinbarkeit von Juniorprofessur und Familie? Ist sie der Habilitation überlegen? Unter welchen Voraussetzungen? Wie lassen sich die Probleme lösen? Schreiben Sie über Ihre eigenen Erfahrungen.

Eine konstante Gratwanderung

Verfasst von
Anonym

Obwohl ich bei Kolleg/innen auf sehr viel Verständnis stoße, frage ich mich immer wieder, wie und ob es für mich in der Wissenschaft weitergehen kann. Ich habe ein kleines Kind und bin Juniorprofessorin. Wir haben uns dafür entschieden, dass wir unser Kind so klein noch nicht in Ganztagsbetreuung...

Partnerschaftlichkeit in der Familie und in der Gesellschaft

Verfasst von
Prof. Dr. Gesine Schwan

Einen anspruchsvollen Job mit der Sorge um Kinder zu vereinbaren, muss möglich sein! Das sage ich meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und spreche dabei auch aus eigener Erfahrung. Ich habe selbst eine berufliche Karriere mit der Sorge für Kinder vereinbart. Ich weiß, wie anstrengend diese...