Karriereweg

Der Weg zur Professur ist nicht nur steinig, sondern auch vielfältig: befristete oder unbefristete Stellen, Stellen an Universitäten oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Stellen im In- oder Ausland, Stipendien, Nachwuchsgruppen – welcher Weg lässt sich am besten mit Familie und Partnerschaft vereinbaren? Was sind die Voraussetzungen dafür, dass sich wissenschaftliche Karriere auf der einen Seite und Familie und Partnerschaft auf der anderen Seite unter einen Hut bringen lassen? Schreiben Sie über Ihre eigenen Erfahrungen.

"Kinder? Das ist ihr privates Problem"

Verfasst von
Anonym

Selbst in einer als familienfreundlich zertifizierten Universität habe ich als promovierte Mutter (Dr.-Ing.) von 3 Kindern das Zitat nicht nur einmal gehört: „Kinder? Das ist ihr privates Problem."

Nicht nur, dass es extrem schwierig ist eine wissenschaftliche Karriere zu planen (planen kann man...

Immer größerer Druck und befristete Verträge führen zu weniger Kindern

Verfasst von
Anonym

Ich bin seit 7 Jahren im Wissenschaftsbereich tätig und mir sind in der Zeit unzählige Frauen, aber auch Männer begegnet, die bei der Frage nach einer Familie antworten, dass sie sich das nicht leisten können. Die befristeten Verträge, zum Teil von wenigen Monaten, bieten kein Gefühl der Sicherheit,...

Ganz oder gar nicht - In der Wissenschaft wird eine schnelle Karriere erwartet

Verfasst von
Anonym

Ich bin derzeit Postdoktorandin mit einem Kleinkind, arbeite zu 75% in der Wissenschaft und mein Partner zu 100% in der Industrie. Wir haben eine Uni-KiTa mit tollen Öffnungszeiten und ich habe einen Chef, der Verständnis bei Krankheit des Kindes hat. Ich liebe die Arbeit in Wissenschaft und Lehre...

Studieren mit Kindern

Verfasst von
Mandy Zaleska

Ich bin jetzt 35 und habe, zugegebenermaßen, erst sehr spät angefangen zu
studieren (Biologie). Genau 5 Monate nachdem mein Sohn geboren wurde, fing
ich mit der sogenannten Zweitausbildung an. Da war ich 30. Nun bin ich
soweit, dass ich meine Masterarbeit schreibe. Meine Tochter habe ich
„zwischendurch"...

Erst Ausland; dann Studieren mit Kindern!

Verfasst von
Anonym

Nach erfolgreichem Bestehen des Abiturs in einer Kleinstadt in NRW bin ich aufgebrochen in die "große weite Welt" (entgegen der Vorstellung meiner Eltern, die mich gerne sofort an einer Hochschule gesehen hätten).  In den folgenden 3 Jahren arbeitete ich in New York, Miami, Glasgow  und Berlin -...

Ist die Förderung von Nachwuchsforschenden mit Kind noch notwendig?

Verfasst von
Dr. René Krempkow

Aus der Wissenschaft sind teilweise Stimmen zu hören, die die Förderung der Vereinbarkeit von Wissenschaft und Familie bei Nachwuchsforschenden als unnötiges „Pampern“ ansehen. Denn die Förderung von Nachwuchsforschenden mit Kind habe nichts mit der Förderung der Leistungsbesten zu tun und gehöre...

Kommentare von Kollegen

Verfasst von
Anonym

Kommentar eines älteren Kollegen, nachdem ich nach ein paar Jahren im Ausland nach Deutschland zurückgekehrt, ein Marie-Curie-Excellence-Team-Grant eingeworben hatte und mir erlaubt hatte, in der Laufzeit Kinder zu bekommen:

"Können Sie nicht Ihre Kinder für ein paar Jahre bei den Großeltern...

Ein-Elternteil-Familie und Karriere begrüßen Burn-Out

Verfasst von
Anonym

Eine universitäre Karriere lässt sich aus meiner persönlichen Erfahrung als Ein-Elternteil-Familie (ein schulpflichtiges Kind mit Förderbedarf) kaum verwirklichen. Folgende standardmäßigen Erwartungen können schlicht nicht oder nur unter größtem organisatorischen Aufwand bewältigt werden (unter...

Wünsche für die deutsche Wissenschaftslandschaft

Verfasst von
Anonym

Ich bin 45 Jahre alt und habe zwei Kinder, die während bzw. kurz nach meiner Promotion zur Welt gekommen sind. Nach jeder Geburt habe ich ein halbes Jahr ausgesetzt. Danach habe ich mich dann entschieden, die Kinder soweit möglich selbst zu betreuen - nicht, weil ich den Betreuungseinrichtungen...

Befristete Verträge und Kind

Verfasst von
Anonym

Ich war Anfang 30, als ich mich zur Familienplanung entschieden hatte. Es war für mich eine schwierige Entscheidung, da ich bis dahin ausschließlich befristete Verträge (Teilzeit) mit einer durchschnittlichen Laufzeit von einem halben Jahr hatte und noch immer habe. Dazu kommt noch ein exotischer...