Mobilität

Wissenschaftliches Arbeiten erfordert heute Mobilität: Auslandsaufenthalte, Konferenzreisen oder schlicht das regelmäßige Pendeln zum Arbeitsplatz, das zum Alltag vieler Wissenschaftler geworden ist. Was bedeutet dies für Familie und Partnerschaft? Wie lassen sich Familie und wissenschaftliche Mobilität unter einen Hut bekommen? Schreiben Sie über Ihre eigenen Erfahrungen.

Ganz oder gar nicht - In der Wissenschaft wird eine schnelle Karriere erwartet

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Anonym

Ich bin derzeit Postdoktorandin mit einem Kleinkind, arbeite zu 75% in der Wissenschaft und mein Partner zu 100% in der Industrie. Wir haben eine Uni-KiTa mit tollen Öffnungszeiten und ich habe einen Chef, der Verständnis bei Krankheit des Kindes hat. Ich liebe die Arbeit in Wissenschaft und Lehre...

Teilzeit auch bei Vätern akzeptieren

Verfasst von
Anonym

Mein Mann hat als promovierter Physiker mit 41 Jahren einen auf zwei Jahre befristeten Arbeitsvertrag bei der Helmholtz-Gemeinschaft (zugegeben, er hat vorher zwei Festanstellungen in der Industrie bzw. im Ausland auf eigenen Wunsch aufgegeben). Wir haben zwei Kinder (2 und 5). Ich bin...

Ein-Elternteil-Familie und Karriere begrüßen Burn-Out

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Anonym

Eine universitäre Karriere lässt sich aus meiner persönlichen Erfahrung als Ein-Elternteil-Familie (ein schulpflichtiges Kind mit Förderbedarf) kaum verwirklichen. Folgende standardmäßigen Erwartungen können schlicht nicht oder nur unter größtem organisatorischen Aufwand bewältigt werden (unter...

2 Kinder und Forscher mit Leidenschaft

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Anonym

Wir sind ein Akademikerpaar mit zwei Kindern, das konstant einen Balanceakt ausführt, dies jedoch, abgesehen von den wohl allgemein üblichen Nachtschichten, recht gut meistert. Unsere Uni (Konstanz) leistet alles erdenkliche, um die Kinder-Betreuung so flexibel wie möglich zu gestalten, und wir...

Häufiger Tipp: Erst Professorin, dann Kinder!?

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Anonym

Ich bin Anfang 30, Nachwuchsgruppenleiterin und habe keine Kinder. Warum? Eine Familiengründung war bisher kein aktives Thema meines Lebens, nicht, dass ich es mir nicht vorstelle und generell wünsche, aber bedingt durch den unbeständigen Lebenswandel (seit Beginn meines Studiums bin ich nun an der...

Abenteuer bis zur Rente? Über die Arbeit als Wissenschaftlerin

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Anonym

Unflexibel bin ich wirklich nicht. So als Frau auch irgendwie. Obgleich ich eigentlich weder ein risikofreudiger noch ein sonderlich abenteuerlustiger Mensch bin, war ich seit meinem ersten Examen vor nunmehr fast zwanzig Jahren zwei Mal für längere Zeit im Ausland tätig, wechselte meinen...

Verbot von Hausberufungen als Problem

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Anonym

In der Physik habe ich erlebt, dass es zumindest implizit erwartet wird, alle 3 Jahre den Ort zu wechseln. Solange man in der Wissenschaft bleiben will, ist es gar kein Problem, eine neue Stelle an einer Uni zu finden, aber bitte nicht an dem Ort, wo man bisher beschäftigt war.

Ich fand den letzten...

Das Loch im roten Teppich - Wohnungssuche als Nachwuchsakademiker eine Odyssee

Verfasst von
Anonym

Die faire partnerschaftliche Beziehung (bzw. Ehe) von zwei promovierten und verheirateten Wissenschaftlern funktioniert überraschend gut - bei uns nach dem Prinzip einmal ziehen wir für deinen nächsten Karriereschritt um, dann wieder für meinen. Auch mit derzeit einem Kind geht das gut. Schön, wenn...

Schneeballsystem...

Verfasst von
Anonym

Das Wissenschaftssystem lebt von der Ausbildung von Nachwuchs: billige HiWis, Doktoranden, Praktikanten in der Wirtschaft usw. Stellen für fertig Ausgebildete oder gar promovierte Wissenschaftler sind rar und wenn überhaupt existent, höchst prekär - da "zu teuer" (im Vergleich zu den billigen...

MINTler-Ehepaar mit 5 Jahre altem Kind: drei Kitas und eine Schule

Verfasst von
Anonym

Reicht das, oder sollte ich noch hinzufügen: Vater war oft wochenweise am anderen Ende der Republik, um als Gastwissenschaftler seine Forschungstätigkeit an einer verwandten Gruppe aufrechtzuerhalten, da er an den Arbeitsorten der Mutter keine Stelle finden konnte. Angesichts der...