"Unser gemeinsames Ziel sollte sein, dass unser wissenschaftlicher Nachwuchs nicht mehr vor der Entscheidung zwischen Job und Familiengründung steht."

Prof. Dr. Gesine Schwan
Präsidentin der HUMBOLDT-VIADRINA Governance Platform

"Mein Wunschbild ist die kinderfreundliche Gesellschaft, in der Kinder und Erziehung ... von der Großfamilie und auch von Staat und Gesellschaft als Bereicherung und Aufgabe wahrgenommen werden."

Prof. Dr. Juliane Kokott
Generalanwältin am Gerichtshof der Europäischen Union

"Sollen Kinder trotz wissenschaftlicher Karriere möglich sein, wird eine Nachwuchsförderung benötigt, die auf die speziellen Bedürfnisse von Promovierenden mit Kinderwunsch zugeschnitten ist."

Prof. Dr. Manfred Thüring
Direktor des Instituts für Psychologie und Arbeitswissenschaft
Technischen Universität Berlin

"Heute stellt sich die Aufgabe, nicht nur ,Köpfe' oder gar nur ,Brains' zu fördern, sondern Menschen mit ihren Lebensbedürfnissen ... ."

Dr. Enno Aufderheide
Generalsekretär der Alexander von Humboldt-Stiftung

"Ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie entweder sehr früh oder sehr spät gut möglich? ... Wie kann der Wissenschaftsbetrieb hier helfen? ... Diese Fragen müssen beantwortet werden."

Prof. Dr. Jutta Allmendinger
Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung
Professorin für Bildungssoziologie und Arbeitsmarktforschung, Humboldt-Universität zu Berlin

"Der Hebel für die Universitäten wäre es ..., vor allem für eine Verstetigung der Beschäftigung im wissenschaftlichen Mittelbau zu sorgen."

Prof. Dr. phil. i.R. Sigrid Metz-Göckel
Mitglied der Redaktion von „Gender. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft“

"Als Professorin und Mutter dreier Kinder ist meine Lehre ...: nur weil andere etwas noch nicht gemacht haben, bedeutet das nicht, dass es nicht geht."

Prof. Dr. Monika Schnitzer
Lehrstuhl am Seminar für Komparative Wirtschaftsforschung
Ludwig-Maximilians-Universität München

"Klar ist: Familienfreundlichkeit tut allen gut!"

Thomas Härtel
Vorsitzender des Berliner Beirats für Familienfragen

"Blicken Sie auf die Strukturen, die zu Werdegängen geführt haben .... Behalten Sie Ihre Persönlichkeit und Ihre Rahmenbedingungen im Blick."

Prof. Dr. Indra Spiecker genannt Döhmann
Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Informationsrecht, Umweltrecht, Verwaltungswissenschaften
Goethe-Universität Frankfurt a.M.

"Das Engagement für die Unterstützung von Familien in Hochschulen und Forschungseinrichtungen (ist) in den letzten Jahren deutlich angestiegen."

Prof. Barbara Schwarze
Vorsitzende des Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit
Professorin für Gender und Diversity Studies an der Hochschule Osnabrück

"Ich kann jeder Frau nur Mut für einen Weg in höhere Positionen machen: Erstens geht mehr als man denkt und zweitens man muss sich trauen, auch ungewöhnliche Wege zu gehen."

Prof. Dr. Katharina Landfester
Direktorin am Max-Planck-Institut für Polymerforschung

"Machen Sie sichtbar, wie es Ihnen gelingt ..., Qualifizierung/Forschung und Familie zu vereinbaren, wie Sie mit Familie Karriere gemacht haben und was Ihnen dabei geholfen hat."

Oliver Schmitz
Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH
audit familiengerechte hochschule

Über das Projekt

Wie familiengerecht ist Deutschlands Wissenschaftssystem?

Wir haben nachgefragt. 

Wie gut lassen sich Wissenschaft und Familie in Deutschland vereinbaren? Welche Probleme stellen sich und wie lassen sie sich lösen? Welche Veränderungen könnten - im Interesse eines leistungsstarken und familienfreundlichen Wissenschaftssystems - zur Verbesserung der Situation beitragen?

Aufgerufen waren alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Interessierte, sich mit einem Beitrag vom 15. Juni bis zum 31. August 2015 (verlängert bis 30. September) an der Diskussion zu beteiligen. Wie steht es tatsächlich um die Vereinbarkeit im Alltag, zwischen Promotion und Professur, für Väter und Mütter? Zahlreiche Erfahrungsberichte, Meinungen und Wünsche zeigen, was sich ändern müsste, wie es gehen kann, oder wo es eben nicht geht.

Seit Mai 2016 liegen die wichtigsten Ergebnisse des Blogs in einer Publikation vor.

Die gedruckte Broschüre kann hier bestellt werden und steht zum Download hier zur Verfügung.

 

Mehr lesen

Grußwort

Prof. Dr. Johanna Wanka 
Bundesministerin für Bildung und Forschung

"Ein familienfreundliches Arbeitsumfeld ist eine wichtige Voraussetzung für Exzellenz im Wissenschaftssystem und sichert damit das starke Innovationspotenzial in unserem Land."

Beiträge nach Kategorien

Neue Beiträge

Einige Empfehlungen

Verfasst von
Anonym

Ich empfehle allen Wissenschaftler-Eltern, die sich in einer schwierigen Situation befinden, Coaching in Anspruch zu nehmen. In einigen Wissenschaftsinstitutionen ist es unter bestimmten Bedingungen möglich, Coaching als Fortbildung abzurechnen. Coaches haben verschiedene Schwerpunkte; es gilt also,...

Maximale Exzellenz als generelles Gutachterkriterium

Verfasst von
Anonym

In einem der Kommentare hieß es, dass maximale Exzellenz und Familie in manchen Aspekten unvereinbar sein mögen. Aber: Muss jede/r, der eine Professur anstrebt, wirklich maximal exzellent sein? In Deutschland scheint das die Regel zu sein, nach der man begutachtet wird. Neuerdings zählen noch...

Theoretisch gut vereinbar

Verfasst von
Dr. Betty Hebecker

Eigentlich ist die Arbeit in der Wissenschaft doch eine der besten Plätze, bei der Beruf und Familie zu vereinen sein sollten: flexible Arbeitszeiten, Möglichkeit von home office, Möglichkeit, stressige Phasen später auszugleichen usw.

Trotzdem stimmen Theorie und Praxis nicht überein, da auch der...

Ein Beispiel für Vereinbarkeit?

Verfasst von
Anonym

Ich bin 37 Jahre alt, habe drei Kinder und bin seit kurzem Professorin. Seit dem ersten Studienabschluss und dem ersten Kind sind zwölf Jahre unter dem Motto „Hochschullaufbahn als Frau mit Kindern“ vergangen. Natürlich wusste ich, dass es ein anspruchsvoller Plan ist. Aber es war mir beides wichtig...

Wissenschaft UND Familie – so kann´s gehen

Verfasst von
Anonym

In diesem Blog wird wie in vielen anderen Blogs, die sich mit der Vereinbarkeit von Wissenschaft und Familie (oder allgemeiner: Karriere und Familie) beschäftigen, viel geklagt. Trotzdem zeigen viele, viele Beispiele mittlerweile, dass sich Wissenschaft und Familie sehr wohl vereinbaren lassen. Hier...

Familie und Studium?! Eine Traumvorstellung...

Verfasst von
Frau Özlem Kartalogullari

Ich habe 2008 mein Studium begonnen und 2010 wurde meine Tochter geboren. Es war nicht geplant schwanger zu werden, aber ich hatte keinerlei Bedenken und war voller Zuversicht, was die Betreuung anbelangt. Auch finanziell wurde ich im Stich gelassen. Erst verlor ich in der Schwangerschaft meinen...

Das Loch im roten Teppich - Wohnungssuche als Nachwuchsakademiker eine Odyssee

Verfasst von
Anonym

Die faire partnerschaftliche Beziehung (bzw. Ehe) von zwei promovierten und verheirateten Wissenschaftlern funktioniert überraschend gut - bei uns nach dem Prinzip einmal ziehen wir für deinen nächsten Karriereschritt um, dann wieder für meinen. Auch mit derzeit einem Kind geht das gut. Schön, wenn...

Notfallbetreuung - ein sehr hilfreiches Instrument

Verfasst von
Anonym

An der FU Berlin gibt es (wie auch an einigen Berliner Kliniken) einen Notfall-Betreuungsservice, den Wissenschaftler/innen aller Karrierestufen in Anspruch nehmen können: Ist ein Kind krank, so dass es nicht in die Betreuung gehen kann, oder fällt eine Regelbetreuung aus, oder wenn man...

Schneeballsystem...

Verfasst von
Anonym

Das Wissenschaftssystem lebt von der Ausbildung von Nachwuchs: billige HiWis, Doktoranden, Praktikanten in der Wirtschaft usw. Stellen für fertig Ausgebildete oder gar promovierte Wissenschaftler sind rar und wenn überhaupt existent, höchst prekär - da "zu teuer" (im Vergleich zu den billigen...

Die „formativen“ Jahre

Verfasst von
Anonym

Wenn Wissenschaftler/innen-Eltern zusammenkommen, in Konferenzpausen oder beim eiligen Lunch oder Kaffeetrinken, drehen sich die Gespräche sehr, sehr oft um Vereinbarkeitsprobleme.

Einmal sprach ich mit einem Kollegen, dessen zwei Kinder jeweils kurz nach meinen beiden auf die Welt kamen. Wir...