Erfahrungsbericht

Manche Schritte sind so einfach - warum werden sie dann nicht überall umgesetzt?

Verfasst von
Dr. Eva-Christina Edinger

Jetzt muss es schon in der „nature" stehen, dabei wäre es so einfach: Stillzimmer, familienfreundliche Sitzungszeiten, Kinderbetreuungsmöglichkeiten, die nicht starren Strukturen folgen.

http://www.nature.com/news/practical-policies-can-combat-gender-inequality-1.17856

Übrigens: Selbst wenn man...

"Kinder? Das ist ihr privates Problem"

Verfasst von
Anonym

Selbst in einer als familienfreundlich zertifizierten Universität habe ich als promovierte Mutter (Dr.-Ing.) von 3 Kindern das Zitat nicht nur einmal gehört: „Kinder? Das ist ihr privates Problem."

Nicht nur, dass es extrem schwierig ist eine wissenschaftliche Karriere zu planen (planen kann man...

Immer größerer Druck und befristete Verträge führen zu weniger Kindern

Verfasst von
Anonym

Ich bin seit 7 Jahren im Wissenschaftsbereich tätig und mir sind in der Zeit unzählige Frauen, aber auch Männer begegnet, die bei der Frage nach einer Familie antworten, dass sie sich das nicht leisten können. Die befristeten Verträge, zum Teil von wenigen Monaten, bieten kein Gefühl der Sicherheit,...

Promotion mit zwei Kindern, das geht nur mit Unterstützung

Verfasst von
Anne-Luise Kitzerow

Mein Mann promoviert seit nun mehr vier Jahren. Ohne Stipendium und meine volle Stelle wäre das nicht möglich gewesen. Die Zeit und Kraft, die dafür draufgegangen ist, kann man niemals zurückholen. Demnächst wird er abschließen und dann einen befristeten Vertrag erhalten. Das ist doch wirklich...

Ganz oder gar nicht - In der Wissenschaft wird eine schnelle Karriere erwartet

Verfasst von
Anonym

Ich bin derzeit Postdoktorandin mit einem Kleinkind, arbeite zu 75% in der Wissenschaft und mein Partner zu 100% in der Industrie. Wir haben eine Uni-KiTa mit tollen Öffnungszeiten und ich habe einen Chef, der Verständnis bei Krankheit des Kindes hat. Ich liebe die Arbeit in Wissenschaft und Lehre...

Alleinerziehend und promovieren

Verfasst von
Anonym

Ich habe zwei Kinder, bin allein erziehend und habe es irgendwie geschafft, meine Dissertation zu schaffen. Es war unglaublich hart. Unterstützung hatte ich weder von meiner Familie, noch von meiner Universität (HU Berlin) und auch nicht durch die örtliche Kommunalgemeinde. Ich lebe in...

Studieren mit Kindern

Verfasst von
Mandy Zaleska

Ich bin jetzt 35 und habe, zugegebenermaßen, erst sehr spät angefangen zu
studieren (Biologie). Genau 5 Monate nachdem mein Sohn geboren wurde, fing
ich mit der sogenannten Zweitausbildung an. Da war ich 30. Nun bin ich
soweit, dass ich meine Masterarbeit schreibe. Meine Tochter habe ich
„zwischendurch"...

Erst Ausland; dann Studieren mit Kindern!

Verfasst von
Anonym

Nach erfolgreichem Bestehen des Abiturs in einer Kleinstadt in NRW bin ich aufgebrochen in die "große weite Welt" (entgegen der Vorstellung meiner Eltern, die mich gerne sofort an einer Hochschule gesehen hätten).  In den folgenden 3 Jahren arbeitete ich in New York, Miami, Glasgow  und Berlin -...

Teilzeit auch bei Vätern akzeptieren

Verfasst von
Anonym

Mein Mann hat als promovierter Physiker mit 41 Jahren einen auf zwei Jahre befristeten Arbeitsvertrag bei der Helmholtz-Gemeinschaft (zugegeben, er hat vorher zwei Festanstellungen in der Industrie bzw. im Ausland auf eigenen Wunsch aufgegeben). Wir haben zwei Kinder (2 und 5). Ich bin...

Ist die Förderung von Nachwuchsforschenden mit Kind noch notwendig?

Verfasst von
Dr. René Krempkow

Aus der Wissenschaft sind teilweise Stimmen zu hören, die die Förderung der Vereinbarkeit von Wissenschaft und Familie bei Nachwuchsforschenden als unnötiges „Pampern“ ansehen. Denn die Förderung von Nachwuchsforschenden mit Kind habe nichts mit der Förderung der Leistungsbesten zu tun und gehöre...